Kälte, Wind und trockene Heizungsluft: Im Winter ist unsere Haut besonderen Herausforderungen ausgesetzt. Drinnen sinkt die Luftfeuchtigkeit, draußen verengen sich die Blutgefäße, um Wärme zu speichern. Die Folge: Die Haut wird weniger durchblutet, produziert weniger Fett und verliert zunehmend Feuchtigkeit.
Damit sie dennoch geschmeidig und gesund bleibt, braucht sie in der kalten Jahreszeit etwas mehr Zuwendung und die richtige Pflege.
Was im Winter mit deiner Haut passiert
Wenn die Luftfeuchtigkeit niedrig ist, verdunstet Feuchtigkeit schneller über die Hautoberfläche. Die Schutzbarriere wird schwächer, es können kleine Risse entstehen und die Haut beginnt zu spannen. Draußen verlangsamt die Kälte zusätzlich den Stoffwechsel der Haut, wodurch weniger Nährstoffe und Sauerstoff in die Zellen gelangen.
Eine gepflegte, frische Haut braucht jetzt vor allem zwei Dinge:
- Feuchtigkeit, um den Wasserhaushalt auszugleichen.
- Eine intakte Hautbarriere, um Feuchtigkeit zu speichern und Reizstoffe abzuwehren.
So unterstützt du deine Haut im Winter
- Sanfte Reinigung: Verwende lauwarmes Wasser und milde Reinigungsprodukte ohne Alkohol oder aggressive Tenside.
- Pflege auf feuchter Haut: Trage deine Pflege direkt nach der Reinigung auf, so wird Feuchtigkeit besser eingeschlossen.
- Reichhaltige Cremes: Produkte mit natürlichen Ölen, Sheabutter oder Hyaluron stärken die Hautbarriere und pflegen intensiv.
- Feuchtigkeitsmasken: Eine wöchentliche Maske versorgt die Haut mit zusätzlicher Feuchtigkeit und beruhigt sie.
- Lippenpflege: Die Lippen haben keine Talgdrüsen: Ein pflegender Fettstift mit UV-Schutz schützt vor Rissen und Trockenheit.
Kleine Alltagshelfer
- Ausreichend Wasser trinken unterstützt den Feuchtigkeitshaushalt von innen.
- Kleidung schützt nicht nur vor Kälte, sondern auch die empfindliche Gesichtshaut.
- Eine Schale Wasser auf der Heizung erhöht die Raumfeuchtigkeit.
- Auch im Winter: Sonnenschutz nicht vergessen – UVA-Strahlen sind ganzjährig aktiv.
19. Oktober 2020 - aktualisiert am 24. November 2025





